Selbstmitleid und Realitätsferne
Mich beschäftigt gerade der Zusammenhang zwischen Selbstmitleid und Realitätsferne…
Ich meine es ist eine Tatsache, dass wir Menschen alles um uns herum “wahrnehmen”,
wir sehen und haben schlechte Augen, nehmen nicht das volle Spektrum des Lichts wahr;
wir hören und haben 1000 Geräusche um uns herum die uns ablenken;
wir riechen teilweise unterschiedliche Dinge und das nicht nur, wenn wir gerade eine dicke Nase haben ![]()
Frauen nehmen zum Beispiel Moschusdürfte viel stärker wahr oder finden den Geruch eines Menschen, Partners, etc. an einigen Tagen angenehm und an anderen als störend;
wir nehmen Berührungen anders wahr, Wärme, Kälte usw.
Zudem sind unsere Erinnerungen sehr trügerisch und Erinnerungen verzerren die Realität umso mehr, desto mehr sie verblassen.
Wir konstruieren unsere “kleine Welt” somit, was ja ganz normal ist, dass wir vermutlich ansonsten explodieren würden. Aber warum erscheint es so, als sei diese Welt teilweise richtig klar, transparent und
dann begegnet man Menschen, die so ein total irrationales gestörtes Weltbild haben, so eine bizarre Wahrnehmung, dass das außergewöhnliche Extrem des Weltbild wohl irgendwo bei Psychopathen liegen würde.
Ist es manchmal so unerträglich in den Spiegel zu schauen und der Wahrheit in die Augen zu blicken…
es wundert dann auch nicht, wenn Menschen dem Selbstmitleid verfallen, wenn sie irgendwann doch die Realität einholt.
Warum suhlt man sich eigentlich in Selbstmitleid?
Es machen so unglaublich viele, scheint nie aufzuhören bis die nächste Ablenkung kommt und fängt dann irgendwann von vorne an. Wir beschweren uns fast immer über irgendetwas, aber wenn ich mich bei X beschwere, wenn Y nur Mist baut, wird sich nichts ändern…
Manchmal müssen wir “Dampf” ablassen, denn nicht immer können wir jeden so frei kritisieren wie wir das gerne möchten. Aber Kritik ist gut, wenn sie etwas bewegen kann! Aber was passiert, wenn wir jemanden kritisieren,
der gerne in seinem Luftschloss lebt? Entweder nichts oder viel Tra-Ra und daher hinterfragen wir Menschen einfach viel zu wenig – manche hinterfrage immer nur andere und nicht sich selbst,
weil naja… das eigene Luftschloss ist halt sooooo schön
